Schiffskörper des LNG-Vermessungs-, Wracksuch- und Forschungsschiffes ATAIR vollständig verschweißt

FASSMER in Kooperation mit der GERMAN NAVAL YARDS KIEL erreichen pünktlich weiteren Meilenstein

Jörg Herwig, Geschäftsführer der GERMAN NAVAL YARDS KIEL, freut sich, dass der Meilenstein „hull welded“ pünktlich erreicht wurde: „Der wichtigste Bauabschnitt bei der Fertigung des Rumpfes für das weltweit erste LNG-betriebene Forschungsschiff ist ohne zeitlichen Verzug beendet. Damit beweisen wir zum einen Schiffe im Zeitplan bauen zu können und zum anderen sind wir nachweislich in der Lage, unterschiedliche Projekte in höchster Qualität gleichzeitig zu bearbeiten.“

 

Im Zeitplan: Mit der nun komplett verschweißten Stahlstruktur (Schiffsrumpf und -aufbauten) schließt die GERMAN NAVAL YARDS KIEL Werft einen weiteren wichtigen Bauabschnitt innerhalb der Fertigung des Neubaus ATAIR für das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) fristgerecht ab.

GERMAN NAVAL YARDS KIEL baut den Rumpf des ersten LNG-betriebenen, seegehenden Behördenschiffes im Unterauftrag für das Unternehmen FASSMER. Zur Sicherstellung der hohen Qualitätsanforderungen ist neben dem Referat Schiffstechnik der Bundesanstalt für Wasserbau (BAW) auch die Firma FASSMER während der gesamten Fertigung mit einem eigenen Projektteam in Kiel vertreten.

„Da wir keine ausreichenden Kapazitäten zur Verfügung stellen konnten, haben wir uns beim Bau des Schiffrumpfs für einen vertrauensvollen, erfahrenen Projektpartner, die GERMAN NAVAL YARDS KIEL, entschieden“, erläutert Harald Fassmer, Geschäftsführer der Fr. FASSMER GmbH & Co. KG die Projektkonstellation für den Neubau ATAIR und fügt hinzu: „Wir freuen uns, natürlich auch in Hinblick auf das Einhalten des vorgegebenen Zeitrahmens, die richtige Wahl für die Zusammenarbeit getroffen zu haben.“
Der Geschäftsführer der GERMAN NAVAL YARDS KIEL, Jörg Herwig zeigt sich ebenfalls zufrieden über den Projektverlauf: „Nur rund 2,5 Wochen, nachdem wir mit dem Bug das letzte Rumpfteil in unser Baudock gehoben haben, konnten wir den Schiffköper nun vollständig verschweißen. Zum einen verdeutlicht das sicherlich nochmals unsere Schiffbauexpertise, zum anderen, und das ist uns besonders wichtig zu betonen, zeugt es von einer tollen Teamleistung, die es zu würdigen gilt.“

Ende Januar 2019 wird das Schiff bei GERMAN NAVAL YARDS KIEL aufschwimmen und dann nach Berne an die Ausrüstungspier der Firma FASSMER verholt. Dort erfolgt im Anschluss die weitere Ausrüstung und Einrichtung. Die Indienststellung des zukünftigen Vermessungs-, Wracksuch- und Forschungsschiffes für das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie soll nach Abschluss umfangreicher Erprobungen im Frühjahr 2020 erfolgen.

Fakten:
Brennstart:  31.10.2017
Kiellegung:  20.12.2017

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