Reparaturauftrag Taucherbasisschiff Red 7 Alliance

Trotz der spontanen Ankunft und des unbekannten Arbeitsumfangs hat LINDENAU äußerst professionell und schnell agiert.
John Long, Fleet Manager/DPA von Vessel Management Services

Wenn während eines Einsatzes ein Schaden am Schiff passiert muss es schnell gehen. Denn ohne das Schiff kommen oft alle anderen Arbeiten ins Stocken. Die Konsequenzen: enorme wirtschaftliche Schäden für Reedereien und Schiffseigner durch verzögerte Lieferungen und fehlende Schiffe. Bei LINDENAU ist man auf spontane Reparatur-Einsätze spezialisiert. Die entscheidende Stärke: Hohe Flexibilität und ein eingespieltes Team.

Havarie am Schleusentor

Das Unglück passierte auf dem Weg zum Einsatz: Am 17.1.2015 kollidierte die „RED 7 ALLIANCE“ beim Einlaufen mit einem Schleusentor des Nord-Ostsee-Kanals und beschädigte ihren Bug so stark, dass eine Reparatur unumgänglich war. Statt in Richtung Ostsee weiterzufahren, wo das Taucherbasisschiff für Arbeiten an einem Offshore-Windpark erwartet wurde, ging es in das Schwimmdock der LINDENAU-Werft.

Spontaner Einsatz für LINDENAU

Unverzüglich machte man sich dort an die Reparaturarbeiten. Nach zwei Wochen konnte die Besatzung der „RED 7 ALLIANCE“ aufatmen – der Schaden konnte schnell behoben und die Fahrt fortgesetzt werden.

Allgemeine Schiffsdaten:

Länge über Alles
78 m
Breite über Alles
18 m
Tiefgang max.
5,4 m
BRZ
3.700
Tragfähigkeit
1.959 t

Vielseitige Einsätze

Bereits 1980 lieferte NOBISKRUG ein Taucherbasisschiff ab – die „KREUZ INSTALLER“. Taucherbasisschiffe sind vor allem für Unterwasserarbeiten wie Schweißungen im Einsatz. Dazu können sie bis zu 450 m tief absinken. Außerdem helfen sie bei Brandbekämpfungen und Evakuierungen.