Instandsetzungsauftrag Korvette „ERFURT“

Bernd Wittorf, Leiter des Reparaturgeschäfts
Es zeugt von der großen Flexibilität unserer Mannschaft, dass wir direkt im Anschluss an Yacht-Umbauarbeiten problemlos auf ein Marineschiff umschwenken können.
Bernd Wittorf, Leiter des Reparaturgeschäfts

Kein Auftrag ist wie der andere – das ist einer der Reize der Arbeit in einer Werft. Manchmal sind die Kontraste jedoch so groß, dass intensives Umdenken und hohe Flexibilität gefragt sind – eine Spezialität der Reparaturmannschaft mit ihren beiden Standorten in Kiel-Friedrichsort und Rendsburg.

Von Yacht zu Korvette

Die Korvette „ERFURT“ traf am 10.04.2014 zur planmäßigen Instandsetzung in die vollklimatisierte Dockhalle der Rendsburger Werft ein. Noch kurz vorher hatte das Team dort an umfangreiche Refits zweier Yachten gearbeitet. Jetzt hieße es umdenken. Statt ein filigranes Luxusobjekt fit für die Mittelmeersaison zu machen, galt es nun, maschinen- und schiffbauliche Maßnahmen sowie kleinere Schäden an der Außenhaut einer Korvette der Klasse 130 vorzunehmen. Kein Problem für die routinierte Mannschaft: Am 4.9.2014 ging es auf Probefahrt nach Warnemünde. Nach Restarbeiten vor Ort ist die „ERFURT“ seit dem 21.01.2015 wieder im Dienst.

Allgemeine Schiffsdaten:

Länge
90,00 m
Breite
12,8 m
max. Tiefgang
3,4 m

Sichere Plattform für die Marine

Die Korvette der Klasse 130 wurde im Februar vergangenen Jahres als dritte von insgesamt fünf Korvetten der neuen Braunschweig-Klasse der Deutschen Marine in Dienst gestellt. Als Teil des 1. Korvettengeschwaders ist sie auf dem Marinestützpunkt Rostock-Warnemünde stationiert. Dort bietet sie nach der Instandsetzung bei NOBISKRUG ihrer Besatzung wieder eine sichere, verlässliche Plattform.