Instandsetzung des Forschungsschiffs „POSEIDON“

Bernd Wittorf, Leiter des Reparaturgeschäfts
Aus den Weltmeeren zu Gast bei LINDENAU. Die Arbeit an einem Forschungsschiff hat eine ganz besondere Atmosphäre.
Bernd Wittorf, Leiter des Reparaturgeschäfts

Auch ein Schiff, das auf den Meeren der Welt zuhause ist, muss regelmäßig zur Instandsetzung in die Heimat zurückkehren. Wind und Wetter hinterlassen Spuren an Schiff und Ausrüstung. LINDENAU unterzog die „POSEIDON“ einer gründlichen Inspektion.

Einsatz: weltweit

Der Terminplan der „POSEIDON“ ist prall gefüllt. So standen im Jahr 2013 unter anderem Einsätze auf dem Atlantik, den Azoren, der Norwegischen See und dem Mittelmeer auf dem Plan. Am Ende dieses betriebsamen Jahres war es Zeit für eine Werftinstandsetzung. Zwischen dem 13.12.2013 und dem 12.01.2014 machte LINDENAU das Forschungsschiff fit für künftige Abenteuer im Dienste der Wissenschaft.

Eigner der „POSEIDON“ ist das Land Schleswig-Holstein. Betrieben wird das Multipurpose Research Vessel durch das GEOMAR Helmholtz-Zentrum in Kiel. 

Allgemeine Schiffsdaten:

Länge über Alles
60,70 m
Breite über Alles
11,40 m
Tiefgang max.
4,50 m
Klassifikation
GL + 100 AS E2 + MC E2 Aut
Hauptmotor
3 x MWM TD-602 V 16 je 550 kW
Antrieb
AEG Typ G 106/83/8 mod. 930 kW

Allrounder unterwegs

Die „POSEIDON“ ist eines der 130 Mehrzweck- und Schwergut-Schiffe der Reederei Briese Schifffahrts GmbH & Co. KG. Die Schiffe haben eine Tragfähigkeit von 2.500 bis 37.300 t. Aufgrund der hohen Eisklassen, (Finnish/Swedish 1A), der Ausrüstung mit Schwergutkranen von bis zu 700 t sowie der großen Laderäume und Zwischendecks kommen sie in fast allen Bereichen der Schifffahrt zum Einsatz.